ICH, der giftzwergMÄÄN, habe auch DICH im Auge! Eigentlich UNS alle.
Mein giftiger Stinkefinger ist die boshafte Kolumne/auch Satire, zuverlässig "politisch inkorrekt" *
- ein Ventil zum Alltäglichen in unserer Zeit u. Welt. Und natürlich bin ich, wie jeder andere auch, in letzter Konsequenz mitunter widersprüchlich. Das ist unumgänglich - niemand ist frei davon!
Es geht hier nicht in erster Linie um die ganz großen Themen der Zeit/Probleme der Menschheit - die tagtäglichen Ärgernisse sind es, die bei mir nach einem Regulativ schreien – Berichte aus einer oft schon recht madigen Welt.
Gut, ich könnte es abperlen lassen, cool darüber stehen, den "Geht-Mich-Nix-An" mimen, man kann es zeitgemäß optisch und akustisch verdrängen, damit es einen nicht krank macht – Ohrstöpsel, Glotze, die heute gängigen Ablenkungen also. Oder hier, mein Versuch: Einfach mal auskotzen - mich ohne Bedenken und bangevolle Rücksicht freimachen - für das eigene Dasein eine Schadensbegrenzung vornehmen - nach dem Motto "Alles muß raus!" Das kann sooo gut tun, mir behagt das letztlich.

Aussprüche, die mir hierbei helfen:
"Das ist der ganze Jammer: die Dummen sind so sicher und die Gescheiten voller Zweifel."
(Bertrand Russell)
Ich sage: gehen wir hin und zweifeln alles an, Grund genug besteht!
"Satire darf alles" meinte Tucholsky's Kurtchen.
Das hatte ich lange Zeit bezweifelt, unter Vorbehalt gesehen, aber jetzt sage ich:
Gut, der Mann!

*political correctness ... soll ein Fremdwort bleiben


Mittwoch, 21. Juni 2017

Zur Zeit …aus meinen Aufzeichnungen

Zur Zeit…
(düt un‘ dat – wieder mal aus meinen Aufzeichnungen)


Türkische Schlagzeile
Erdogan erklärt: DAS CHRISTENTUM GEHÖRT ZUR TÜRKEI!“
(na gut, vielleicht gar nicht so witzig, nüchtern betrachtet…)


Amerikas beste Gesellschaft
Trump hat erlesene Berater, von allem nur das Beste vom Besten, ist ja völlig klar – und in sein persönliches Umfeld gehören nur die edelsten Prostituierten ….(wie bitte?)
Korrektur – ich höre gerade, daß zu seinem privaten Umfeld seine Ehefrau und die Töchter gehören – natürlich (man darf einfach nicht nach dem äußeren Anschein gehen)!


50 Jahre Sgt. Pepper
Ich kenne mich genügend in dem Metier aus: Das Beatles-Album „Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band“ gilt als richtungweisend und wird unablässig seit 1967 als DAS Popalbum schlechthin gerühmt.
Für mich ist das Gewese auch zu diesem großen Jubiläum nach wie vor schleierhaft – noch nie konnte ich dieses Machwerk ertragen, diesen infantilen Trullala-Singsang, verfremdet durch indisches Geschwurbel und schräge Kirmes-Kakophonien. Das Zeug war noch nie mein Fall.


Befremdliche Erkenntnis
Mediziner und Psychologen sind sich einig: JURISTEN SIND AUCH MENSCHEN.
(Daran erkenne ich, daß die Wissenschaft nicht unbedingt mit meiner eigenen Erfahrungen übereinstimmt.)


Leute gibt’s
Im Radio hörte ich neulich einen Kriegsberichterstatter in einem Interview. Alles gipfelte in dem Satz: „Ein guter Tag ist, wenn auf mich geschossen wird und keiner trifft!“
Hammer, oder? Nun weiß ich ja, daß Menschen von heute herauskitzeln wollen, wo ihre Grenzen sind und vermeinen spüren zu müssen, daß sie leben. Das lasse ich mal so stehen, denn sowas konnte ich noch nie nachvollziehen. Es werden also penetrant „spannende“ Herausforderungen gesucht. Gut, wir haben hier in unserem Europa keine Kriege (mehr), und die Gefahr, vom Säbelzahntiger gerissen zu werden, ist schon länger rückläufig.
Nun erkenne ich aber im Alltag das unentwegte Glotzen auf kleine Gerätchen in den zappeligen Händen beim Überqueren von Straßen und überhaupt überall, wo sich meine Mitmenschen bewegen. Das könnte evtl. auch noch ein Bereich zur natürlichen Auslese werden, warten wir mal ab.


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