ICH, der GiftzwergMÄÄN, habe auch DICH im Auge! Eigentlich UNS alle.
Mein giftiger Stinkefinger ist die boshafte Kolumne/auch Satire, zuverlässig "politisch inkorrekt" *
- ein Ventil zum Alltäglichen in unserer Zeit u. Welt. Und natürlich bin ich, wie jeder andere auch, in letzter Konsequenz mitunter widersprüchlich. Das ist unumgänglich - niemand ist frei davon!
Es geht hier nicht in erster Linie um die ganz großen Themen der Zeit/Probleme der Menschheit - die tagtäglichen Ärgernisse sind es, die bei mir nach einem Regulativ schreien – Berichte aus einer oft schon recht madigen Welt.
Gut, ich könnte es abperlen lassen, cool darüber stehen, den "Geht-Mich-Nix-An" mimen, man kann es zeitgemäß optisch und akustisch verdrängen, damit es einen nicht krank macht – Ohrstöpsel, Glotze, die heute gängigen Ablenkungen also. Oder hier, mein Versuch: Einfach mal auskotzen - mich ohne Bedenken und bangevolle Rücksicht freimachen - für das eigene Dasein eine Schadensbegrenzung vornehmen - nach dem Motto "Alles muß raus!" Das kann sooo gut tun, mir behagt das letztlich.

Aussprüche, die mir hierbei helfen:
"Das ist der ganze Jammer: die Dummen sind so sicher und die Gescheiten voller Zweifel."
(Bertrand Russell)
Ich sage: gehen wir hin und zweifeln alles an, Grund genug besteht!
"Satire darf alles" meinte Tucholsky's Kurtchen.
Das hatte ich lange Zeit bezweifelt, unter Vorbehalt gesehen, aber jetzt sage ich:
Gut, der Mann!

*political correctness ... soll ein Fremdwort bleiben

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HINWEIS: Die fragwürdige "Rechtschreibreform" wird von mir nur eingeschränkt anerkannt


Donnerstag, 22. Februar 2018

Zuverlässig geregelte Alltagserwartung

Der Heimkehrer
Wenn ich von einem Winteraufenthalt zurückkehre, begegne ich früher oder später meiner Nachbarin aus Thüringen. Und so kommt es seit Jahr und Tag zu einer regelmäßigen Wiederholung. Diesmal habe ich es erweitert – es wird nicht wieder geschehen…schätze ich mal.
Ach, Herr Becher, Sie sind wieder da? Waren Sie wieder in MaLLorca?“
Erstens ja, zweitens nein: ich war, wie immer, AUF La Palma.
Ach ja stimmt, Las Palmas – ich kann es mir so schlecht merken. Manchmal sage ich ja auch Teneriffa, nicht wahr?“ (kicher, kicher)
Ich bin ehrlich gesagt schon froh, wenn Sie nicht Madagaskar oder Borkum sagen.
Aber schön braun sind Sie! Es war bestimmt schööön sonnig?“
Ja, das ist so in der Sonne, dort. Aber ich habe eh eine Grundbräune, mein Migrationshintergrund.
Wie?“
Nun ja, meine Eltern – Ostpreußen und Schlesien – der braune Osten.
Aber…“
Pardon, nicht Osten – Ferner Osten natürlich. Oder sollte ich sagen: Entfernter Osten?
Ich hab noch zu tun.“


Kommentare:

  1. *grins*....also ich könnte es mir auch vorstellen oder sie resistent *fg*

    Könnte mir auch immer auf die Stirn klatschen wenn ich dieses "in" höre oder lese. Empfinde ich als sowas von gruselig, gerade ja weil es Inseln sind. Ganz schlimm finde ich auch wenn von Malle gesprochen wird, boa, da schüttelt es mich heftig.

    So, nun bist du also wieder zurück und darfst frieren ;-) Pass auf die Grippewelle auf die auf dem Vormarsch ist.

    Viele Grüssle

    N☼va

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  2. Es ist kalt - es ist aber so richtig kalt! Dafür blauer Himmel und strahlende Wäller-Sonne! Vogelfutter neu beschafft - alles geht seinen Gang - schönes Wochenende, liebe Nova

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  3. you made my day Wolfgang... no ja eigentlich Abend.... :) mehr davon bitte
    LG

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  4. Muchas gracias ...(und ich habe noch mehr drauf: Donde estan los....na gut, die Protzerei gehört nun nicht hierher, erst wieder im Mai!)
    Schönen Sonntag, liebe Iwona

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Danke! ;)